Regierungskontrolle
Das bestimmende Merkmal des parlamentarischen Regierungssystems ist die enge Verzahnung von Regierung und Parlament. Die Bundesregierung ist vom Vertrauen des Deutschen Bundestags abhängig.
 
In meinem politisch-parlamentarischen Alltagsgeschäft werden an mich bzw. stoße ich auf Vorgänge, bei denen es notwendig ist, den Entscheidungsträgern in der Exekutive sprichwörtlich auf den Zahn zu fühlen. Als Bundestagsabgeordneter ist es meine Aufgabe das Regierungshandeln nicht nur nachträglich zu beurteilen, sondern bereits begleitend zu kontrollieren.
 
Die Parlamentarische Regierungskontrolle ist neben der Gesetzgebung eine der zentralen Aufgaben des Deutschen Bundestags. Dabei gibt es eine große Anzahl von parlamentarischen Kontrollinstrumenten, unter denen die Vertrauensfrage und das konstruktive Misstrauensvotum die Bekanntesten, jedoch die am seltensten Genutzten sind. Im Mittelpunkt stehen das Fragerecht, mit der Befragung der Bundesregierung und der Aktuellen Stunde, das Zitierrecht, die Untersuchungsausschüsse, die Enquete-Kommissionen und vor allem die Finanz- und Haushaltskontrolle.
 
Im Folgenden möchte ich Ihnen einen kleinen Überblick über Themen geben, in denen ich in letzter Zeit das Recht der Regierungskontrolle wahrgenommen habe, und die Sie als Bürgerin und Bürger meines Wahlkreises direkt betroffen haben.

nach oben

Frühverrentung von Langzeitarbeitslosen




nach oben

Länderabh. Besteuerung von landw. Nutzfahrzeugen "Quads"




nach oben

Verwendung von Uranmunition in Konfliktregionen


In einigen Konfliktregionen der Erde, in denen sich westliche Länder engagieren, wird von den Streitkräften panzerbrechende Uranmunition verwendet. In jüngster Zeit wurden mehrere hundert Tonnen von Uranmunition u.a. im Bosnienkrieg, im Kosovo-Krieg oder im Dritten Golfkrieg von den US-Streitkräften eingesetzt. Neben dem militärisch erwünschten zerstörenden Effekt, entfaltet Uran sowohl wegen seiner Radioaktivität als auch wegen seiner chemischen Giftigkeit eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus. Über das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung für den Menschen herrscht Uneinigkeit. Von Gegnern dieser Waffen, wird Uranmunition für Krebserkrankungen, Missbildungen und Folgeschäden verantwortlich gemacht. Sie führen an, dass Statistiken einen nicht zu übersehenden Anstieg gerade von Haut- und Lungenkrebserkrankungen in betroffenen Kriegsgebieten zeigen. Nach Studien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) soll hingegen keine besondere Gefährdung vorliegen. Hierbei handelt es sich um sehr sensibles Problem, das keine einfache Lösung hat. 


Ich habe dazu eine Korrespondenz mit dem Bundesverteidigungsministerium und verschiedenen Stellen der SPD-Bundestagsfraktion initiiert. 



nach oben

Falsche Entscheidung des Jobcenters




nach oben

Einschänkung Analoginsulin




nach oben

Einführung von Wirtschaftlichkeitskriterien bei der Wahl von Heilmitteln




nach oben

Beschwerde über steigende Kraftstoffpreise




nach oben

Kommunikationsdefizit bei der Verschreibung von Medikamenten




nach oben

Bemessung d. Rentenhöhe b. unversch. Verlust d. Arbeitsnachweise




nach oben

Reg. Fachkräfte fördern d. Unterstützung d. SINUS-Stiftung